Kostenloses Webtool gegen Internetsucht – KeepMeOut kontrolliert das Surfverhalten

Nicht wenige Internetnutzer verbringen heutzutage mitunter viel zu viel Zeit online, um sich beispielsweise in Facebook über die neuesten Veröffentlichungen der Freunde zu informieren, in Twitter die neusten Tweets durchzulesen oder sich auf YouTube die aktuellen Videoveröffentlichung anzuschauen. Da kann es sehr schnell vorkommen, dass man auf diesen Portalen in ein regelrechtes Zeitloch fällt, süchtig nach einer Internetseite wird und die wichtigen Dinge im Leben, wie die Familie oder gar die Arbeit, vernachlässigt. Wer die Problematik kennt, kann sich mit der kostenlosen Web-App KeepMeOut möglicherweise sehr gut Abhilfe verschaffen um die Besuche auf einer Webseite einzuschränken.

Kostenloses Tool gegen Internetsucht

Tool gegen Internetsucht - KeepMeOut

Tool gegen Internetsucht – KeepMeOut

KeepMeOut ermöglicht bei einer anfänglichen Internetsucht eine sehr gute Kontrolle über die tatsächlich auf den verschiedenen Plattformen verbrachten Zeit. Die Nutzung des Tools ist an sich sehr einfach. Der Internetnutzer muss in der Web-App lediglich die URL der Plattform eingeben, auf welcher er seiner Meinung nach zu viel Zeit verbringt. Im nächsten Schritt muss in den Einstellungen von KeepMeOut noch ein genauer Zeitrahmen eingegeben werden, innerhalb welchem das Tool einen erneuten Zugriff auf die jeweilige URL blockieren soll. Sollte der Internetnutzer bei KeepMeOut beispielsweise Facebook als URL eintragen und ein Zeitlimit von 30 Minuten festlegen, so wird diese Zeit ab seinem letzten Besuch der Seite rückwärts gezählt und ihm innerhalb dieser halben Stunde ein erneuter Zugriff auf die Plattform verweigert, indem KeepMeOut die entsprechende URL blockt und den Internetnutzer darüber informiert, dass er erst vor einigen Minuten auf dieser Seite war. Nach der Eingabe der gewünschten URL und des Zeitlimits erhält der Internetnutzer einen speziellen Link, den er in seinen Favoriten im Browser speichert und welchen er für den Besuch der jeweiligen Plattform, wie in diesem Beispiel YouTube, verwenden muss.

Ohne Selbstdisziplin kein Erfolg

Selbstverständlich muss der Internetfreund für die Nutzung dieses Tools auch eine gehörige Portion Selbstdisziplin an den Tag legen und die entsprechende Plattform auch wirklich über das Lesezeichen von KeepMeOut besuchen. Denn natürlich bringt das Tool nicht den gewünschten Erfolg, wenn die Plattform über Google oder mithilfe der Eingabe der Direkt-URL in die Adressleiste des Browsers besucht wird. Trotz dieses Umstands kann KeepMeOut eine sehr gute Eigenkontrolle bezüglich der auf einer bestimmten Internetplattform verbrachten Zeit ermöglichen und den Internetnutzer effektiv daran hindern, mehr Zeit im Internet zu verbringen, als er wirklich möchte. Die Eigenverantwortung selbst auf das eigene Surfverhalten zu achten nimmt es einem jedoch nicht ab, es unterstützt nur wenn man die eigene Internetsucht bekämpfen möchte.

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